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Die Wachteleier für eine gute Sache!
Hallo, mein Name ist Elisabeth Rößler. Ich bin
12 Jahre alt und wohne in Bennewitz bei meinem Vati Wilfried
Rößler, den Ihr ja schon vom Hahnenwettkrähen
und dem Hahnenwettrennen kennt. Mit der Wachteleieraktion
begann eigentlich alles und ich will die Geschichte kurz erzählen.
Seit einigen Jahren züchten wir Fasane, die wir in einer
großen Voliere halten. 1998 hatten wir sehr viel Nachwuchs,
den wir teilweise verkauften oder gegen anderes Geflügel
tauschten. Da sah ich zum ersten mal Wachteln und ihre süßen
kleinen Eierchen. Ich fand diese Vögel so niedlich, dass
ich unbedingt auch kleine Wachteln haben wollte. Zumal die
ja auch noch essbare Eier legten und was, wie mein Vati behauptete,
sogar eine Delikatesse sein sollte.
Also tauschte ich meine Fasane gegen Wachteln und dachte,
dass ich vom Verkauf der Wachteleier auch gleich mein Taschengeld
aufbessern kann. Anders wie bei Hühnern legten die Wachteln
ihre Eier da wo sie wollten. Ich musste sie nur noch aufsammeln.
Als ich die erste Schüssel voll hatte, setzte ich mich
an die Dorfstrasse um sie zu verkaufen.
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Eines Abends sah ich MDR Fernsehen eine Sendung über
krebskranke Kinder an der Universitätsklinik in Leipzig.
Meine kleinen Wachteln legten jetzt soviel Eier, dass wir
sogar auf einer Ostproduktmesse meine Eier verkauften. Sage
und schreibe 250 DM brachte mir diese Aktion ein. In Gedanken
um mein neu erworbenes Taschengeld, fielen mir die Bilder
der krebskranken Kinder ein, die ich in der MDR Sendung gesehen
hatte. Ich kam zu dem Entschluss, dass Geld diesen Kindern,
denen es so viel schlechter als mir ging, zu spenden. Mein
Vati war sofort Feuer und Flamme für diese Idee und so
fuhren wir zu Prof. Dr. Köhrholz, der uns, nach unserer
Anfrage, zu sich in die Uniklinik eingeladen hatte. Dort sah
ich die vielen kranken Kinder, die nicht lächelten und
die ich nur durch eine Scheibe sehen durfte, damit sie keiner
Infektionsgefahr ausgesetzt werden. Am schlimmsten war jedoch
der Anblick des kleinen Jungen, der keine Haare mehr auf dem
Kopf hatte, dafür aber eine riesige Narbe, die wie ein
Reisverschluss aussah. Ich begriff jetzt, wie gut ich es doch
hatte und das ich weiter helfen musste und auch mein Vati
haben diese Bilder ganz sicher beeinflusst.
Ich hoffe, dass sich uns noch viele Sponsoren anschließen.
Denn die Behandlung dieser schrecklichen Krankheit kostet
viel Geld. Mein innigster Wunsch ist es, das es allen kranken
Kindern bald besser geht und sie vor allem wieder lächeln
können.
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