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Hier werden alle aufkommenden Fragen zu unseren Entenwettrennen beantwortet.
Sollten Sie noch weitere Fragen haben können Sie diese über den
Menüpunkt Kontakt an uns richten.
Gibt es eine andere Möglichkeit den Tieren eine Nummer zu verpassen?
Ein leichtes Halsband mit Nummer ?

Die Tiere die an unseren Veranstaltungen mit an den Start gehen, tragen einen geschlossenen Fußring, auf denen die Nummer steht. Dieser Ring behindert das Tier dann auch nicht beim laufen.

Für das letzte Entenwettrennen haben ich und meine Tochter extra die Alte Rennbahn völlig umgebaut. Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass auch z.B. ein schlagen mit den Flügeln beim Rennen im Tunnel möglich ist, ohne das sich die Tiere verletzen können.

Für das sogenannte, freie Training was auf unseren Plakaten dieser Veranstaltungen angekündigt wird, ist dafür gedacht möglichst viele Besucher für die diese Benefiz - Veranstaltung zu gewinnen. Vor dem eigentlichen Event findet immer ein sogenannter Probelauf vor dem Amtstierarzt der Region statt. Auf ein Training wird an Tagen mit extremen Temp-eraturen verzichtet. Für die Rennen werden keine Entenküken eingesetzt.

Nein die Enten werden nicht gezwungen, die Röhren zu durchqueren. Die Laufenten werden in Wechselausläufen gehalten. Diese liegen in einem größeren Abstand zueinander und sind mit einem Art Tunnel (aus Draht) verbunden. Unsere Enten nutzen diesen Tunnel um in die Ausläufe zu wechseln. Durch diese Tunnel wie wir sie auch beim eigentlichen Rennen verwenden, laufen die Tiere seid ihren ersten Lebenstagen.

Die Enten die für den Wettkampf vorgesehen sind, befinden sich bereits mindestens zwei Tage vor dem eigentlichen Event in einem Auslauf, auf denen am Veranstaltungstag auch das Rennen ausgetragen wird. Am Tag des Rennens werden die teilnehmenden Laufenten eine Stunde vor Wettkampf-Beginn in die Ausstellungskäfige getan. Als Einstreu dient feiner Sand. Dieser verhindert das evtl. Tiere ausrutschen können und bindet den anfallenden Kot
bestens. Beim eigentlichen Rennen wird das betreffende Tier aus dem Käfig entnommen und zur Startbox getragen und anschließend in die Startbox gesteckt. Durch das öffnen der Boxenklappe gelangen die Enten in den Tunnel und in die Zielbox .

Die Enten aus unserem Bestand werden von Dr. Erich Wetzel bestens betreut. Er umsorgt in unserer Region auch einige Landwirtschaftsbetriebe. Unser Tierarzt betreut alle unsere Enten kostenlos. Für alle Fragen rundum diese Tiere hat er immer ein offenes Ohr. Um jedes ihm vorgestellte Tier kümmert er sich sorgfältig und im Extremfall kämpft dieser uneigennützig um das Leben des Tieres, wo andere gesagt hätten „Töten“.

Bis zum heutigen Tag habe ich noch keines meiner Tiere versteigert. Wenn schon, dann würde ich die Tiere verschenken oder verkaufen. Bei Kinder würde ich ein Schenkung vor ziehen. Ich unterrichte sie über die Haltung und Pflege der Enten. In Abständen besuche ich diese auch und informiere mich über ihren Zustand.

In den ersten Lebenstagen befinden sich die Tiere, die bei einer Kunstbrut zur Welt kommen, in einem je nach Witterung im beheizten Raum oder für Stunden im Auslauf. Nach dieser Zeit kommen sie dann in ihren zukünftigen Stall, in dem dann die weitere Aufzucht vollzogen wird. Dabei werden alle gleichermaßen umsorgt. In Ausnahmefällen werden Enten die in der Entwicklung zurück geblieben sind oder gar krank werden in einem Extraraum versorgt.

Wir Persönlich vermeiden das ständige betreten unser Stallanlagen oder unnötig Arbeiten in der Nähe dieser. Wenn wir mit unseren Tieren zu einem Entenrennen fahren, reisen wir ca. 3 Tage vorher an. Als Auslauf dient dann das Austragungsgelände in dem jeweiligen Ort. Den Tieren wird das Futter und Wasser aus den vertrauten Näpfen von Zuhause gereicht. Auch die
Werbung die am Veranstaltungsort unmittelbar in der Nähe der Tiere ist, kennen diese vom Heimathof. Das Einsetzen der Tiere in die Startbox wird durch Personen durchgeführt die den Enten vertraut sind und sich sonst um diese kümmern.

Egal ob im Sommer oder Winter, die Enten werden gegen 6 Uhr morgens in den Auslauf gelassen. Im Stall bekommen diese nun ihr Futter, welches aus einem Mischfutter besteht. Anschließend werden die am Vortag gesäuberten Wassernäpfe mit frischen Wasser gefüllt. Nun verbringen Sie den ganzen Tag in Ihren zugewiesenen Gehege. Am Abend erhalten alle noch ein Ration von verschiedenen Körnern im Stall. Aller zwei Tage erfolgt das Reinigen der Badebecken.

Einige regionale und überregionale Zeitungen haben in ihren Ausgaben über unsere Aktivitäten zugunsten krebskranker Kinder mit den Laufenten berichtet. So berichtete die Bild - Zeitung - Dresden über unsere Veranstaltung am 2.08 2003 in Rothenburg O/L. In ihrer Ausgabe wurde beschrieben, dass sich der Tierschutzverein Dresden gegenüber uns positiv geäußert hätte. Allerdings wurden mit dem Foto einige Missverständnisse ins Leben gerufen.

Ich möchte nochmals betonen, das unsere Tiere keine zusammengebunden Flügel bei den Events haben. Auch der für den Landkreis Niesky zuständige Amtstierarzt der zu dieser Veranstaltung gekommen war, wurde direkt von einem Fernsehteam des MDR gefragt, ob diese Veranstaltung den des Tierschutzes entspreche. Diese Frage wurde von ihm mit einem klarem ja beantwortet.